Galerie für zeitgenössische Kunst / Contemporary fine art gallery
8212 Neuhausen am Rheinfall / Schweiz / Switzerland






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zwischen zwei Oasen


Ursula Palla und Georgette Maag
Ausstellung wurde verlängert bis 5. Juli 2015


Georgette Maag / Ursula Palla

"Ursula Palla, lebt und arbeitet in Zürich und ist seit 20 Jahren in zahlreichen Ausstellungen und Videofestivals im In- und Ausland vertreten. Sie arbeitet vorwiegend mit dem Medium Video und setzt sich in raumgreifenden Installationen und Objekten mit den Themen Projektion, Wirklichkeit und Konstruktion auseinander. In ihrem vielschichtigem Werk erschafft sie sinnlich poetische Raumbilder - eigentliche Reflexionsräume - in denen die Grenzen zwischen realem und virtuellem Raum verwischen und in die der Betrachter genauso physisch wie mental einbezogen ist. "
Martin Heim

Ursula Pallas Arbeiten in der reinart Galerie vereinen verschiedene Video-Arbeiten und installative Interventionen im Raum und setzen sich mit der Ästhetik einer Natur auseinander, die erst durch menschliche Eingriffe entstanden ist. ("kleiner Wald","other birds","black flowers I")


Georgette Maag (lebt und arbeitet in Zürich) ist eine akribische und geduldige Beobachterin ihrer Umgebung. Insofern ist es auch nicht verwunderlich, dass es beobachtende bildgebende Verfahren wie Fotografie und Video sind, mittels derer sie ihre Arbeiten entwickelt. Es sind kaum beachtete Details, beiläufige Momente und das vermeintlich Immergleiche, deren kontemplatives Potenzial Maag in ihren Arbeiten herausschält und so zum Nachdenken über Zeit und Dauer, Veränderung und Stillstand anregt.

Für diese Ausstellung reagiert Maag auf die historischen Industriearchitektur der Galerieräume und präsentiert sowohl situativ passende, bereits bestehende Arbeiten als auch neu entstandene Werke. Sie greift in ihren Foto- und Videoarbeiten sowie Objekten die seltsam nüchtern-kühle Atmosphäre der Räume auf, in der etwas von Vergangenheit und früherer Nutzung mitschwingt. Darüber hinaus bieten ortsspezifische Spuren der Geschichte Anlass für ein facettenreiches Wechselspiel von Innen und Aussen. Es sind in der Regel landschaftliche Situationen bzw. das Aufeinandertreffen von Zeichen menschlicher Gegenwart und Natur, in denen zeitliche Momente stillgestellt werden; in den daraus resultierenden atmosphärischen Bildtäuschungen verwebt Maag Bildkonstruktion, Abbildung, Blick und (Selbst-)Wahrnehmung zu einem dichten Geflecht, das bisweilen auch leise, humorvolle Züge aufweist. (Irene Müller)
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zum Rahmenprogramm

Aus erster Hand ist ein Projekt von Georgette Maag, das eine ungezwungene Art von Begegnungen in der Kunstausstellung ermöglicht.

Perspektivenwechsel im Kunstraum: Was sehen Fachleute aus anderen Wissensgebieten in diesen Räumen? Eine Archäologin? Ein Arbeiter, der hier gewirkt hat? Gäste mit Bezug zum Ort oder zum ausgestellten Werk erzählen aus ihrem eigenen Blickwinkel und führen das Publikum zusammen mit den Kunstschaffenden durch die Ausstellung. Dialogisch werden neue Fäden gespannt. Alltagserinnerungen treffen auf historische Befunde und verflechten sich mit den künstlerischen Interventionen der Gegenwart. Der gemeinsame Rundgang erweitert die Wahrnehmung aller Beteiligten. Bei einem anschliessenden Apéro können die verschiedenen Erfahrungen ausgetauscht werden.











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